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// Ratgeber · 5 Min Lesezeit

48V vs. 36V beim Ninebot

36V oder 48V? Die Frage entscheidet über Top Speed, Beschleunigung und wie sich dein Ninebot am Berg anfühlt. Hier der ehrliche Vergleich, ohne Zahlen zu schönen und ohne Nachteile zu verschweigen.

// Der Unterschied in einer Zeile

Mehr Spannung = mehr Leistung bei gleicher Stromstärke. 48V statt 36V heißt: rund 33 % mehr Peak-Leistung, spürbar mehr Drehmoment, deutlich höhere Endgeschwindigkeit.

// Vergleich in Zahlen

  • Top Speed: 20 km/h (36V, gedrosselt) → bis 52 km/h (48V Mod)
  • Peak-Leistung: ca. 700 W → ca. 1,75 kW
  • Bergfahrten (10 %): mühsam → souverän
  • Beschleunigung 0 bis 25 km/h: träge → ~2,8 s

// Was bleibt gleich?

Der originale 36V Akku bleibt beim 48V Mod im Roller, er wird nur mit dem 12V Zusatzakku in Reihe geschaltet. An der Hardware ändert sich sonst nichts. Auf der Softwareseite kommt SHFW dazu, weil die Serienfirmware die höhere Spannung sonst als Fehler wertet. Beides ist rückrüstbar.

// Nachteile? Ja, muss man wissen.

  • Betriebserlaubnis erlischt, nur privates Gelände oder Rennstrecke
  • SHFW nötig, sonst Error 24 und der Roller fährt nicht
  • Ein Ninebot Update überschreibt SHFW, danach neu flashen
  • Display zeigt weiterhin nur den Original-Akku
  • Beide Akkus müssen geladen werden
  • Höhere Belastung von Reifen und Bremsen bei höherem Speed

// Für welche Modelle lohnt sich 48V?

Alle Ninebot Max Modelle profitieren: G30D, G30D2 und G2D. Die 48V Mod Sets sind speziell für jede Plattform gefertigt und Plug & Play einbaubar. Beim Ninebot Max G3 geht es nicht, weil sich dort keine Custom Firmware aufspielen lässt.

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